Landschaftsverband Rheinland - Qualität für Menschen

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LVR-LandesMuseum Bonn

Colmantstr. 14-16
53115 Bonn
Tel.: +49 (0) 228 / 2070 - 0
Fax: +49 (0) 228 / 2070 - 299
E-Mail: info.landesmuseum-bonn@lvr.de

 

 

 

Öffnungszeiten:

Di., Do., Fr. und Sa.:
10.00 - 18.00 Uhr
Mi.: 10.00 - 21.00 Uhr
So.: 10.00 - 18.00 Uhr
Mo. geschlossen

 

Öffnungszeiten Bibliothek:

Mo. - Fr.: 8.00 - 16.00 Uhr

Führungen

Unser Serviceangebot
Für Schulklassen, die über kulturinfo rheinland eine Führung gebucht haben, öffnen wir das Museum bereits individuell um 9.00 Uhr.
Einzelne Klassen werden auf Wunsch bei Führungen nicht geteilt, auch wenn sie die maximale Gruppengröße von 25 Personen leicht übersteigen.

Besucherinformation und Buchung der Begleitung
kulturinfo rheinland: Tel.:
+49 (0) 2234 / 9921 - 555
E-Mail: info@kulturinfo-rheinland.de

Führungen durch die Sonderausstellung "Elefantenreich - Eine Fossilwelt in Europa"

 

Nashörner, Hirsche, Auerochsen, Höhlenlöwen und Hyänen, Vögel und kleine Mäuse, riesige Elefanten und dazu frühe Neandertaler - vor 200.000 Jahren lebten sie alle hier in Mitteleuropa zusammen. Überliefert wurde dieses vollständige Ökosystem in Neumark-Nord, einem ehemaligen Braunkohlertagebau in Sachsen-Anhalt.
Die Ausstellung zeigt die beeindruckenden Fossilien aus dieser Fundstelle, ergänzt durch weitere Exponate, die den Bezug zum Rheinland herstellen und die Bedeutung der Funde unterstreichen für das Verständnis der Klimageschichte des Eiszeitalters, in dem wir uns immer noch befinden.

Allgemeiner Rundgang durch die Ausstellung

Der allgemeine Rundgang gibt einen Überblick über die verschiedenen Tier- und Pflanzenarten, die in Neumark-Nord gefunden wurden. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den Eurasischen Altelefanten, von denen die wohl beeindruckendsten Fossilien aus dieser Fundstelle stammen.

Der allgemeine Rundgang ist geeignet für Schulklassen jeder Jahrgangsstufe; Buchungen über Kulturinfo Rheinland, 02234-9921555; Dauer: 60 Minuten; Kosten: 26,- Euro/Schulklasse.

Elefantenreich - Beiträge zur Evolution

Neben dem Einblick in ein vollständiges fossiles Ökosystem bietet die Ausstellung auch einen Überblick über die Evolution der Rüsseltiere. Eine besondere Rolle spielt die Betrachtung der Anpassungen an unterschiedliche Lebensräume und Nahrungsangebote. Doch auch an Nashörnern, Damhirschen und andere Tieren in der Ausstellung lässt sich die Evolution wunderbar nachvollziehen.

Die Beiträge zur Evolution sind besonders geeignet für 10. Klassen an Haupt- und Realschulen und die Oberstufe an Gymnasien; Buchungen über Kulturinfo Rheinland, 02234-9921555; Dauer: 60 Minuten; Kosten: 26,- Euro/Schulklasse.

Wo sind denn die Ohren der Elefanten geblieben?

Elefanten haben große Ohren und einen Rüssel, aber davon ist an den Fossilien nichts zu sehen - oder etwa doch? Warum viele Elefanten gar keine großen Ohren hatten, was ein Elefant für tolle Sachen mit seinem Rüssel anstellen kann und die Zahnschmerzen von Elefanten und Löwen - darum geht es in unserem Rundgang für die ganz Kleinen.

Das Angebot ist speziell geeignet für Kinder im Vorschulalter; Buchungen über Kulturinfo Rheinland, 02234-9921555; Dauer: 60 Minuten; Kosten: 26,- Euro/Schulklasse.

Themenvorschläge für die Dauerausstellung

Die Steinzeit

Eine Einführung in die Evolutionsgeschichte des Menschen sowie in die Lebensweise und die Kultur in der Steinzeit anhand der im Museum präsentierten Funde und Inszenierungen. Besonders wichtige Stationen des Rundgangs sind der weltberühmte Neandertaler und eine lebensgroße Inszenierung seiner Lebensweise, das Grab von Bonn-Oberkassel aus der jüngeren Altsteinzeit mit einem der ältesten Hunde der Welt, sowie der Kückhovener Brunnen aus der Jungsteinzeit.
Besonders geeignet für die Klassen 1-6 (GS, Gym. RS, HS - Sachkunde und Geschichte). Konzentriert auf die Skelettfunde ebenfalls geeignet für den Biologieunterricht der Sek. I und Sek. II; Buchungen über Kulturinfo Rheinland, 02234-9921555; Dauer: 60 Minuten; Kosten: 26,- Euro/Schulklasse

Ein neues Führungsangebot für Schulklassen:

Der Neandertaler und die Evolution

Welche Bedeutung hatte der Neandertaler für die Erkenntnisse zur Evolution des Menschen?

Wie unterscheidet sich der Knochenbau des Neandertalers vom modernen Menschen?
Im Angesicht des originalen Neandertalers aus der Kleinen Feldhofer Grotte im Neandertal, dessen Knochen seit 1877 im Bonner Landesmuseum aufbewahrt werden, können bei dieser neuen Themenführung mithilfe von Abgüssen der Originalknochen sowie anhand des Skeletts eines Homo sapiens , des Schädels eines Homo erectus und eines Neandertalers aus La Chapelle-aux-Saints sowie eines modernen Menschen aus Cro Magnon die Unterschiede und die Gemeinsamkeiten genau erarbeitet werden.
Vermittelt wird die besondere Bedeutung, die der Neandertalerfund von 1856 für die Durchsetzung der Evolutionstheorie im 19. Jahrhundert hatte. In der Führung erfährt man auch mehr über die Geschichte der Evolutionstheorie, über die Geschichte der Entdeckung der fehlenden Knochen vor wenigen Jahren und zu den neuesten Erkenntnissen der DNA-Untersuchungen, zu denen auch unser Neandertaler einen entscheidenden Beitrag leistet.

Diese Führung ist besonders geeignet für Biologie-Kurse der gymnasialen Oberstufe in Vorbereitung auf die Abiturprüfung, steht aber nach Absprache auch allen anderen Klassen zur Verfügung.

Buchungen über Kulturinfo Rheinland, 02234-9921555; Dauer: 60 Minuten; Kosten: 26,- Euro/Schulklasse

Die Bronzezeit

Vor etwa 4000 Jahren erst endete im Rheinland die Steinzeit und es begann mit der Bronzezeit die erste der Metallzeiten. Der berühmte Goldbecher aus Fritzdorf, urnenfelderzeitliche Grabsitten – u. a. die Beigaben aus einem Kindergrab aus Mendig – oder Bronzeschmuck werden bei dieser Führung besprochen. Ferner wird die Bedeutung der Metallherstellung für die kulturelle Entwicklung herausgearbeitet.

Besonders geeignet für den Geschichtsunterricht der Klassen 5 und 6 (Gym., RS, HS); Buchungen über Kulturinfo Rheinland, 02234-9921555; Dauer: 60 Minuten; Kosten: 26,- Euro/Schulklasse

Von oben fotografiert: eine Schulklasse versammelt sich für eine Führung im Erdgeschoss.

Die Zeit der Kelten

Die eisenzeitliche Siedlung von Hambach-Niederzier mit dem Schatzfund bildet den Ausgangspunkt dieser Führung. In ihrem Verlauf werden auch weitere Highlights der Sammlung wie die ‚Pfalzfelder Säule', der Schatz aus Waldalgesheim oder die Rekonstruktion eines keltischen Wagengrabs betrachtet. Dabei kommt die Kultur der Kelten zwischen Saar und Rhein und deren Beziehungen zu den Ländern am Mittelmeer zur Sprache.

Besonders geeignet für die GS und den Geschichtsunterricht der Klasse 5 und 6 (Gym., RS, HS); Buchungen über Kulturinfo Rheinland, 02234-9921555; Dauer: 60 Minuten; Kosten: 26,- Euro/Schulklasse

Die Römerzeit im Rheinland

Zu Beginn dieser Führung wird die römische Eroberung durch Caesar erarbeitet. Beispielhaft für die damalige einheimische Kultur sind das Modell und der Goldschatz von Hambach-Niederzier. Ferner wird die Lebensweise der Legionäre in einer Lagerbaracke erklärt und die Bedeutung des Caelius-Steins herausgearbeitet. Weitere Schwerpunkte können sein:

Eine Schulklasse bei einer Führung zur Römerzeit. Die Schülerinnen und Schüler sitzen auf dem Boden, die pädagogische Mitarbeiterin steht nach vorne gebeugt. Weiter hinten links die Skulptur des römischen Legionärs.

  • der Handel in der Römerzeit
  • die römische Religion und die rheinischen Matronen
  • Luxusgüter aus dem Alltagsleben
  • Römische Bau- und Steinmetzkunst
  • Latein in Schrift und Sprache

(Bitte geben Sie bei der Buchung der Führung Ihren Wunsch an!)

Diese Themen sind besonders geeignet für den Sachkundeunterricht der der Grundschule bzw. für  den Geschichts- und Lateinunterricht der Klassen 5 – 7 (Gym., RS, HS). Buchungen über Kulturinfo Rheinland, 02234-9921555; Dauer: 60 Minuten; Kosten: 26,- Euro/Schulklasse

Die Zeit der Merowinger

Das Grab des Herrn von Morken, eines fränkischen Territorialfürsten westlich von Köln aus der Zeit um 600 bildet den Einstieg in dieses Thema. Seine Grablege wird in einem Film virtuell rekonstruiert. Mit seiner Ausstattung verdeutlicht das Grab wichtige Grundzüge der Mentalität der damaligen Gesellschaft. Besprochen werden ebenso die reichen Schätze zur Alltagskultur der Franken sowie der berühmte Grabstein von Niederdollendorf, der eine einzigartige Abbildung eines fränkischen Kriegers zeigt.

Besonders geeignet für die GS und den Geschichtsunterricht der weiterführenden Schulen, 6. und 7. Klasse Gymn., RS, HS; Buchungen über Kulturinfo Rheinland, 02234-9921555; Dauer: 60 Minuten; Kosten: 26,- Euro/Schulklasse

Eine Schulklasse bei einer Führung zum Mittelalter an der Grabplatte des Abtes Gilbert. Die Schülerinnen und Schüler stehen um die Grabplatte herum; links beugt sich die pädagogische Mitarbeiterin etwas vor und erklärt.

Das Mittelalter

Von den Spuren des Alltagslebens in der mittelalterlichen Niederungsburg bei Haus Meer am Niederrhein um das Jahr 1000 wird der thematische Bogen gespannt zur kulturellen und wirtschaftlichen Bedeutung der christlichen Religion, des Klosterlebens und des Wallfahrtswesens für das Leben in der mittelalterlichen Gesellschaft im Rheinland.

Besonders geeignet für die GS und den Geschichts- und Religionsunterricht der weiterführenden Schulen, Kl. 6-10 (Gym., RS, HS); Buchungen über Kulturinfo Rheinland, 02234-9921555; Dauer: 60 Minuten; Kosten: 26,- Euro/Schulklasse

Kulturelle Entwicklung von der Steinzeit bis zum Mittelalter

Nach der Besichtigung des berühmtesten Objektes aus der Museumssammlung, des Neandertalers, wird  die Entwicklungsgeschichte der Kultur im Rheinland bis zum Mittelalter vorgestellt.

Besonders geeignet zur Wiederholung und Veranschaulichung der Objektkultur am Ende des zweiten Jahres des Geschichtsunterrichts – Kl 7-10  Gym., RS, HS; Buchungen über Kulturinfo Rheinland, 02234-9921555; Dauer: 60 Minuten; Kosten: 26,- Euro/Schulklasse

Schülerinnen und Schüler lernen im Raum Opfer etwas über die Ähnlichkeiten und die Unterschiede zwischen dem antiken und dem christlichen Opfer. Rechts befindet sich ein Matronenstein; an der Wand hängt ein Bild aus dem 16. Jahrhundert mit der Kreuzigung Jesu Christi.

1000 Jahre Religion im Rheinland

In unserer Abteilung „Von den Göttern zu Gott" sind die Objekte in der Oberlichthalle chronologisch präsentiert, so dass sich ein Überblick über die Religionsentwicklung von der Römerzeit bis zum Christentum des Mittelalters erarbeiten lässt. Zahlreiche Highlights der Sammlung bilden wichtige Eckpunkte dieser Führung: u. a. die Matronensteine, Jupitersäulen, das Bonner Grabkreuz, die Grabstele von Niederdollendorf, der Stein von Moselkern und die Gustorfer Chorschranken.

Besonders geeignet für den Religionsunterricht der weiterführenden Schulen – Sek. I und II – Gymn., HS, RS; Buchungen über Kulturinfo Rheinland, 02234-9921555; Dauer: 60 Minuten; Kosten: 26,- Euro/Schulklasse

Die Heiligen im Rheinland

Die heilige Ursula und ihre Gefährtinnen, die Heiligen Drei Könige, die Heiligen Nikolaus und Odilie und viele mehr – die Kinder bekommen einen Eindruck von der großen Bedeutung der Heiligen im Alltagsleben des Mittelalters.

Besonders geeignet für den Religionsunterricht der 4. Klasse GS und für die Primarstufe der weiterführenden Schulen (GS, Gym., HS, RS); Buchungen über Kulturinfo Rheinland, 02234-9921555; Dauer: 60 Minuten; Kosten: 26,- Euro/Schulklasse

Die Rheinreise

Auf den Spuren der Wurzeln des heutigen Rheintourismus muss man bis ins 18. und 19. Jahrhundert zurückgehen, wo man den romantischen Blick auf die Rheinlandschaft in großartigen Gemälden von Clarkson Stanfield, William Turner und vielen anderen wiederfindet. Diese Künstler suchten und entwickelten verklärende Gegenbilder zu ihrer eigenen Umgebung. Zielgruppe war das an Kunst interessierte, Rheinansichten kaufende Bildungsbürgertum.

Besonders geeignet für den Kunstunterricht. Das Thema kann aber auch für die gesellschaftswissenschaftlichen Fächer  der Sek. II genutzt werden (Gym); Buchungen über Kulturinfo Rheinland, 02234-9921555; Dauer: 60 Minuten; Kosten: 26,- Euro/Schulklasse

Die soziale Frage im 19. Jahrhundert

Die durch die Industrialisierung hervorgerufenen gesellschaftlichen Spannungen verdeutlicht ein Werk des Düsseldorfer Malers W. Hübner. Kurz vor dem Weberaufstand von 1844 entstand sein Gemälde „Die schlesischen Weber" – ein Bild, das Friedrich Engels nachweislich kannte. Der Rheinländer Leo Breuer hat mit seinem „Kohlenmann" von 1931  wie viele andere das sozialkritische Thema in der Kunst des 20. Jahrhunderts wieder aufgegriffen.

Besonders geeignet für die gesellschaftswissenschaftlichen Fächer der Sek. I und II  (Gym.); Buchungen über Kulturinfo Rheinland, 02234-9921555; Dauer: 60 Minuten; Kosten: 26,- Euro/Schulklasse

Der General

Das Gemälde „Der General" von Heinrich Maria Davringhausen aus dem Jahre 1917 hatte seinerzeit einen hohen Bekanntheitsgrad erreicht. Bei dieser Führung wird es mit wenigen Vergleichsbeispielen zum Mittelpunkt einer Führung, die das Verhältnis des Menschen zu Krieg, Gewalt und Unterdrückung im 20. Jahrhundert zum Thema hat.

Besonders geeignet für die gesellschaftswissenschaftlichen Fächer  und den Kunstunterricht der Sek. II (Gym); Buchungen über Kulturinfo Rheinland, 02234-9921555; Dauer: 60 Minuten; Kosten: 26,- Euro/Schulklasse

 

Neues Angebot für den Mathematikunterricht

Mathematische Fundstücke im LVR-Landesmuseum Bonn

Das LVR-Landesmuseum bietet Schulklassen (Mathematikunterricht der Stufen 8-12) jetzt die Möglichkeit, in einer 90-minütigen Veranstaltung mit Professor Dr. Hermann Karcher (Mathematik) die römischen Dodekaeder und das einmalige Ikosaeder aus der Sammlung des Museums kennen zulernen. Danach werden im Seminarraum Stereoprojektionen (rot-grüne Anaglyphen) aller fünf Platonischen Körper vorgeführt. Diese dreidimensionalen Bilder ma-chen es viel leichter, sich die Beziehungen zwischen diesen Körpern vorzustellen, als mit Hilfe von Bildern auf Papier. Daher kann die Konstruktion aller Platonischer Körper erläutert wer-den. Natürlich entsteht die Frage, wie und wozu die gefundenen bronzenen Körper um 200 n.C. ohne unsere Mittel der beschreibenden analytischen Geometrie hergestellt werden konnten…
Diese Veranstaltung mit Prof. Karcher ist nur buchbar über Dr. Heidi Gansohr, Tel: 0228-2070227 oder per Email heidi.gansohr@lvr.de
Der Eintritt ist frei