Von der Urlandschaft zur Stadtlandschaft
Blick in die Landschaftsgalerie mit zeitgenössischen Gemälden und der Holzskulptur Die Rose von Iskender Yediler. Foto: A. Schiblon
Wie hat sich die Landschaft im Rheinland gewandelt von der Eiszeit bis heute? Ein Film macht anhand ausgewählter Zeitabschnitte die Veränderungen sichtbar: vom Langhaus in der Jungsteinzeit bis zur Fußgängerzone von heute.
In der Altsteinzeit dienten speziell gefertigte Faustkeile als Werkzeuge.
Auswahl an römischen Werkzeugen aus Eisen.
Werkzeuge
Welches Werkzeug verwendeten die Menschen in der Steinzeit? Steinbeile dienen zum Behauen von Holz. Auch aus Tierknochen oder Geweihsprossen machten die Menschen Werkzeuge. Ein paar Rekonstruktionen von Steinbeilen verdeutlichen die alte Technik.
Welches Werkzeug stand dagegen den Römern zur Verfügung? Deren überlegene Technik wird sichtbar gemacht am Modell einer großen Baustelle. Viele römische Werkzeugformen haben sich bis heute kaum verändert. Römische Straßen, Wasserleitungen, Städte, große Gutshöfe: Sie alle trugen zu einer deutlich sichtbaren Veränderung der Landschaft bei.
Modell einer römischen Baustelle an einem Fluss.
Bäuerliche Landwirtschaft
Die Mehrzahl der Bevölkerung im Mittelalter waren Bauern. Sie lebten in Dörfern und bewirtschafteten in der Regel kleine Höfe. Der Wechsel der Jahreszeiten bestimmte den bäuerlichen Lebensrhythmus.
Den Boden zu beackern war mühsam und die Erträge waren häufig gering. Für eine Betrachtung der Natur jenseits von Zweck und Nutzen gab es keinen Veranlassung.
Landschaft in der Kunst
Wie aber wird die Landschaft vom Mittelalter bis heute von Künstlern gesehen und dargestellt? Symbolisch, realistisch, abstrakt – die hier gezeigten Möglichkeiten sind äußerst vielfältig.