Fritzdorfer Becher
Gefäße wie der ‚Fritzdorfer Becher' sind nördlich der Alpen sehr selten.
18.-16. Jahrhundert vor Christus
Fundort: Wachtberg-Fritzdorf, Rhein-Sieg-Kreis
Erworben 1955
Inventar-Nummer 55,9 – Gold
Höhe 12,2 cm.
Dieser Becher aus purem Gold wurde zufällig 1954 beim Anlegen einer Rübenmiete in einem Tongefäß liegend entdeckt.
Der Gefäßkörper ist aus einem einzigen Stück getrieben und mit dem Henkel durch je vier Nieten mit rhombischen Unterlegscheiben verbunden.
Solche Becher aus dem 18.-16. Jahrhundert vor Christus sind nördlich der Alpen sehr selten. Sie wurden wahrscheinlich zu kultischen Zwecken verwendet.